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Maskeraden

In Literatur, Malerei und Fotografie

- Larve, Schleier und Kostüm - die Kunst der Verkleidung
- Verhüllung und Tarnung - Identitätswechsel und Täuschungsmanöver
- Dramatische Verwandlungen - mönströse und theatrale Masken

Die Kunst der Verkleidung begegnet nicht nur im Theater, wo Kostüme und Larven zur Ausstattung der Figuren gehören, sondern auch in der Malerei, im Film, in der Fotografie und natürlich in der Literatur. Maskeraden provozieren zumeist komische Verwechslungen und initiieren komplexe Täuschungsmanöver. Das An- und Ablegen von Maske und/ oder Kostüm ist Ausdruck einer kunst- und lustvoll inszenierten Verwandlung. Dabei birgt das Erproben diverser Ich-Entwürfe auch die Gefahr des Identitätsverlusts. Jede Form der Maskierung ruft bei ihrem Anblick emotionale Reaktionen hervor und deutet auf ein Geheimnis des Trägers, das gelüftet werden will. Doch können Anhaltspunkte, die jede Verkleidung bereithält, auch falsche Fährten sein. Und so ist das Rätsel um die Bedeutung der Maske und die Identität des Maskierten letztlich Teil eines Spiels um Bedeutungsvielfalt und -verwirrung, in das Betrachter und Leser gleichfalls involviert sind.

Kooperation mit:
Verband Frau und Kultur e.V.

Referierende:
Dr. Christiane Dahms, Literaturwissenschaftlerin, Bochum
Beginn: Fr, 26.08.2022 um 16:30 Uhr
Ende: So, 28.08.2022 bis 13:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 22-708
Tagungsleitung: Gabriele Osthues
Sekretariat: Gudrun Hopp-Schiller
Tagungsbeitrag: 160,00€/erm 130,00€/Semesterticket 130,00€
 
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