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Der jiddische Witz

Eine vergnügliche Geschichte kurz vor dem Abgrund

- Der Geist einer absurden "Luftmenschen-Existenz"
- Das ironische Potential der jiddischen Sprache
- Einblick in die versunkene Welt der Schtetl
- Der jiddische Witz im Unterschied zum Judenwitz

Einführend geht der Dozent auf die die Eigenständigkeit des Jiddischen ein: Zahlreiche Sammlungen stellen jüdische Witze oder jüdischen Humor in eingedeutschter Form vor und schneiden daher auch die ausgewählten Texte oft auf das Humorverständnis ihres Zielpublikums zu. Hier soll gezeigt werden, dass das Jiddische ganz eigene Voraussetzungen hat, die dem Witz dieser Sprache seinen spezifischen Charakter geben. In einem zweiten Teil wird in dem langen Forum auf die Poetologie des jiddischen Witzes eingegangen um in einem dritten Teil drei Klassiker und das Familienmotiv vorzustellen.

Referierende:
Prof. Dr. Jakob Hessing, Professor für Deutsche Literatur, Jerusalem / IL
Beginn: Mo, 24.10.2022 um 16:00 Uhr
Ende: Mo, 24.10.2022 bis 21:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 22-710
Tagungsleitung: Gabriele Osthues
Sekretariat: Gudrun Hopp-Schiller
Tagungsbeitrag: 25,00€/erm 20,00€/Semesterticket 0,00€
 
© Marc Chagall
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